Zu wahr, um schön zu sein.

Mit der Wahrnehmung ist das so eine Sache. Irgendwie weiß jeder, dass das was er mit seinen Sinnen und seinem Bewusstsein wahrnimmt, höchst subjektiv ist. Die Wahrheit liegt schließlich im Auge des Betrachters. Und obwohl dies eine allgemein bekannte Tatsache ist, bringt uns die unterschiedliche Wahrnehmung von scheinbar “Offensichtlichem” mit unseren Mitmenschen in Konflikt.

Unterschiedliche Wahrnehmung

Unterschiedliche Wahrnehmung - Illustration: Lao Du

Dabei ist nicht die unterschiedliche Wahrnehmung an sich das Problem, sondern die subjektive Interpretation des Wahrgenommenen als “wahr” und somit objektiver Tatsache. Gepaart mit der in Konflikten häufig einhergehenden Verallgemeinerung wird dann ein “Die Agentur versteht nicht, was wir wollen” oder “Der Kunde hat einfach keine Ahnung” daraus. Keine gute Plattform für eine erfolgreiche Zusammenarbeit und damit schlechtes Karma.

Selbstverständlich arbeiten in der Agentur in der Regel intelligente, offene Menschen, die auch komplizierte Marken- und Produktstrategien verstehen. Und auch die Marketing Leute des Kunden haben ihren Job gelernt und viel Ahnung, was gute Kommunikation ist.

Was also fehlt ist der Wechsel der Perspektive, bewusst den subjektiven Standpunkt des Gegenübers einzunehmen. Und zwar nicht nur in Form des Kundenberaters als Repräsentant des Kunden in der Agentur, sondern hüben wie drüben. Könnte ja mal ganz spannen sein.

2 Antworten zu Zu wahr, um schön zu sein.

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